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Huettenwochenende




Rückblick auf unsere Freizeitaktivitäten

2020

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Viele weitere Blicke zurück gibt es -> hier

im Januar



Für die M&F - Silvesterparty lud uns Annette nach Kappel ein. Schön bunt silvesterlich dekoriert war es, hübsch eingedeckt, alles bestens vorbereitet und das Buffet mit leckeren Salaten und Desserts bestückt saßen wir 19 Leute zusammen, aßen später Raclette oder Fleischfundue und legten noch Tarotkarten, ein paar Leute tanzten auch. Ein sehr netter, würdiger Silvesterabend und Einstieg ins neue Jahr.

Eine Runde am Schönberg liefen wir am 5. Januar. Wir starteten bei Sonnenschein am Bahnhof St. Georgen und liefen hinauf zur Schneeburg, genossen dort die Aussicht, schauten uns die kleine Ruine an und gingen dann weiter auf den Schönberg Gipfel, um noch mehr Sonne zu tanken und die Aussicht auf uns wirken zu lassen. Zum Schönenberger Hof gingen wir hinab und fanden einen Platz in der Gaststätte, allerdings war uns der Rummel dort zu groß, zu viele Leute hatten die gleiche Idee, so entschieden wir uns, wieder zum Startpunkt zurückzukehren nach einer schönen Sonntagmittagstour.

Juni lud dazu ein, Vorträge der Naturforschende Gesellschaft der Vortragsreihe "Klimawandel, Klimaschutz, Klimawandelanpassung" zu besuchen. Am 10. Januar ging es um Bodenkohlenstoff in Wäldern - Ein Beitrag für den Klimaschutz? von Dr. Puhlmann, Forstwissenschaftliche Versuchs- und Forschungsanstalt. Eine Woche später ging es dann um das Thema:

Niedrigwasser in Baden-Württemberg - Entwicklungen und Auswirkungen mit Dr. Michael Stölzle von der Professur für Hydrologie, Uni Freiburg, da wäre ich auch zu gerne dabei gewesen. Die Woche darauf sprach Professor Matzarakis vom Deutschen Wetterdienst über Klimainformationsdienste, Klimaanpassungsdienste: Wie kann sich der Mensch an Hitze anpassen?

Am Sonntag boten Ralf und Sladjana eine Wanderung vom Eugen-Keidel-Turm nach Günterstal. Sie fuhren mit der Gondel hoch, liefen dann zum Eugen-Keidel-Turm und über Sohlacker in das Günterstal ab. Sie hatten prächtige Aussichten, wie man auf den Fotos gut sehen kann.

Immer wieder gehen wir im Winter gerne zum Kegeln in die Goldgrube, diesmal waren wir am Montag, 13. Januar eine gut besetzte und fröhliche Kegelrunde.

Am Tag darauf war Werner wieder mit seiner Gruppe beim Badminton am Dienstag wie jede Woche, und auch samstags spielen wir regelmäßig im Sportpark, dann auch nach Belieben zwei Stunden lang.



Wieder liefen wir am drauffolgenden Sonntag am Schlossberg oberhalb Freiburgs, da gibt es ja auch so viele und schöne Wege, und da es eh nicht sonnig war an dem Tag, passte auch eine Waldwanderung. Also trafen wir uns am Schwabentor, gingen diesmal den Aufstieg über die kleinen Pfade auf die Höhe und dann die vielen Stufen der Treppe zum Schlossbergturm. Einige gingen auch auf den Turm hoch und ließen den Blick schweifen. Weiter ging es über den Kamm des alten Schlossgeländes bis gegenüber Panoramahotel, wo der Schlossberg ein tiefes Tal geformt hat. In der Runde ging es weiter und auf der Westseite dann bis zum Greifenegg-Schlössle. Unterwegs waren wir fasziniert von einem Schrebergarten im Villastil mit Säulen und genialen Aussicht auf Freiburg. Wir wollten eigentlich im Greiffenegg einkehren, allerdings war da noch Brunchtime, also ließen wir das Kaffeetrinken ausfallen.

Am Montag, 20. Januar war ganz normaler Montagstreff beim Freizeitbüro. Wir trafen uns in kleiner Runde, unterhielten und fröhlich, diskutierten so manche lebensphilosophische und politische Frage.

Am selben Abend gab es die Gelegenheit, mit Juni zu einem Konzert im Restaurant Schiff zu gehen. Im historischen Gewölbekeller - unter Deck - spielten Arno u. Friends feat. Agathe Paglia. Juni hat die "grandiose Band" bereits in der Markthalle beim Woodstock-Abend erlebt, "sie waren super".

Am Donnerstag, 23. Januar gab es eine Lesung im KuCa, Monika berichtet: "Die öffentliche Abschlusslesung der PH-Schreibwerkstatt war ein lohnendes Ereignis, wie die fünf Mitsportler, die zum Zuhören gekommen waren, mir bestätigten konnten. Die acht Texte von acht verschiedenen Autor/innen waren äußerst vielfältig und interessant, das Ambiente im KuCa ist für eine solche Lesung angenehm zwanglos und inoffiziell. Als eine der Vorlesenden habe ich mich sehr gefreut, dass so viele gekommen sind und so aufmerksam zugehört haben."

Daniela lud für Samstag, 25. Januar ein, zur Disco im Glashaus Rieselfeld zu gehen, und einige Mitsportler trafen sich da. DJ Qincy legte dort viele recht flotte alte Nummern aus den 80er und 90ern auf, tanzbar auf alle Fälle.



Wir wanderten am Sonntag, 26. Januar zu Mathildes Kaffee und Wein. 11 Leute starteten um kurz nach 11 Uhr bei Riegel. Viel Sonne hatten wir an diesem Tag, als wir zur St. Michaelskapelle hinauf liefen und den Blick schweifen ließen. Dann gingen wir auf Asphalt und Graswegen durch die Rebhügel der Kaiserstuhl-Ausläufer Richtung Endingen. Immer mehr Wanderwege entstehen heutzutage jenseits der beschilderten Wege, wenn Wanderer mit GPS-Unterstützung durch die Lande ziehen und so neue Strecken markieren, die von den offenen Online-Karten übernommen werden. Die Wege waren aber gut gehbar, wir hatten insgesamt nur wenig Höhenmeter und kamen dann leider etwas zu früh bei Mathildes Kaffee an. Als die Wartezeit doch etwas lang wurde und immer mehr Leute die gleiche Idee hatten, entschlossen wir, nach Riegel weiterzulaufen und kehrten dort im Backhaus Rösch ein. Große Kuchenstücke, die uns lecker schmeckten, aber mächtig waren, machten dann das Abendessen eher überflüssig. Die Gruppe hatte Freude an den gegangenen Wegen. Insbesondere Anfang und Schlussstück der Tour auf dem Kirschbaumpfad haben mir viel Freude gemacht.

Leider klappte es beim Montagstreff wieder nicht mit Werwolf spielen. Nachdem es zuerst gut ausschaute mit MitspielerInnen, reichte es am Ende nicht, und einige der Spielfreudigen verzichteten dann auf die selbstgebackene, wohl recht gelungene Pizza.

im Februar

Am Samstag, 1. Februar war nicht nur Badminton im Sportpark. MonikaWi hatte dazu eingeladen, gemeinsam mit ihr und ihrem Sohn den Film Crescendo, MakeMusicNotWar im Friedrichsbau anzuschauen. Zu den Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina soll ein gemischtnationales Jugendorchester konzertieren – unter der Leitung eines deutsch-österreichischen Dirigenten. Engagiertes Musikdrama, das die Schwierigkeiten des friedlichen Miteinanders einfühlsam schildert, so die Ankündigung. Der Film "ist hevorragend gemacht, erinnerte von der Inzenierung ein bisschen an ein Kammerstück. Sehr berührend ohne ins Kitschige abzudriften. Die tiefe Kluft zwischen Israelis und Palästinensern wird deutlich, ja geradezu dramatisch dargestellt. Im Gegensatz zu den üblichen Musikfilme (Am Ende wird alles gut!) endet es hier anders, und doch bleibt Hoffnung. Wer noch die Chance hat diesen Film anzusehen, es lohnt sich auf jeden Fall", berichtet Monika.



Der letzte Sonntag, 2. Februar war recht nass und stürmisch angesagt, und so sagten die 5 Wanderslustigen nach und nach am Morgen ab. Da ich schon auf dem Weg zum Bahnhof war und eh den Wetternachrichten nicht mehr traue - leider regnet es immer weniger als vorhergesehen - traf ich eine Wanderin, die neu bei Mitsport dabei ist, und wir liefen von Bad Krozingen los nach Staufen. Dann wollte ich mit ihr zur Ziegelhofstrauße, doch auf halbem Weg stellte ich fest, sie hat noch geschlossen. Sie ist natürlich längst keine richtige Straußi mehr, hat aber noch etwas verlängerte Schließzeiten. Also bogen wir ab und gingen zum Messerschmidfelsen, zur Johanneskapelle und dann zur Burgruine Staufen. Zeitweise war es schon recht windig, aber harmlos, und wir hatten uns viel über unsere Leben zu erzählen. In Staufen war am Wochenende Narrentreffen, wir hörten uns die Guggemusiker an, aßen eine lange Rote und hatten einen tollen Wandertag. 13 Kilometer waren wir am Ende gelaufen.

Beim Kegeln in der Goldgrube waren wir diesmal nur zu fünft. Vielleicht hatten wir Pech mit dem Datum, vielleicht ist die Kegelsaison aber schon langsam wieder vorbei? Schau'n wir mal.

Für Freitag, 7. Februar lud Juni ein zum Essen gehen im Schwabentörle. Neben dem Schwabentor befindet sich das kleine, gemütliche Restaurant. Badische Küche und auch 2-3 vegetarische Gerichte, sowie Salate werden geboten. 8 Plätze waren reserviert und 8 Leute wollten auch dabei sein.



Am Sonntag, 9. Februar drehten wir eine Runde im Dreisamtal , acht Wandersleut waren wir an diesem freundlichen, gar nicht so stürmischen Tag. Am Wagensteigbach liefen wir zum Kapellenweg nach Burg, ins Unteribental, vorbei an der Burg Wiesneck und über den Giersberg zur Einkehr in der Laurentius-Gaststätte. Leckeren Kuchen gab es dort zum Kaffee, dann ging es zurück nach Kirchzarten.

Beim Montagstreff beim Freizeitbüro war am 10. Februar nicht viel los, aber wir hatten dennoch einen sehr netten Abend bei Hawaii-Toast und Mitsport-Anekdoten.

Immer mal wieder gehen wir mittwochs zum Tanzen im Waldsee, dort tanzen Leute zwischen 40 und 60 Jahren bereits ab 20 Uhr, die Musik ist meistens gut tanzbar, ziemlich gemischt, Pop, Funk, Latin, ein bissel Rock mal gegen später, Elektro weniger, an diesem 12. Februar allerdings etwas mehr davon, was nicht allen so gut behagte. Mir hat es gefallen.



Genial zum Wandern sind die Tunibergrundwege, die meiste Zeit auf saftigem Gras entlang geführt. Am Sonntag, 16. Februar liefen wir eine kleine Runde ab Opfingen. Wir liefen von dort auf dem Tuniberger Panoramaweg mit gutem Ausblick auf den Schwarzwald Richtung Gottenheim. Dort trafen sich bereits die ersten Narren, die bald darauf parallel zu uns zum Merdinger Umzug gingen. Auf dem Rückweg weiter westlich hatten wir schöne Aussicht auf die Vogesen. Nach ca. 10 Kilometern waren wir zurück in Opfingen, wo uns Einheimische das Restaurant Gugel empfohlen. Von außen und durchs Treppenhaus unscheinbar bis wenig einladend, fanden wir im 1. Stock eine sehr gemütliche Gaststube mit leckeren Kuchen, und die Mittagessen der anderen Gäste sahen nicht nur lecker aus, es kam auch feiner Duft aus der Küche. Also auf alle Fälle empfehlenswert, wenn Ihr mal in der Gegend seid.




Und dann war schon wieder Hemdglunkern am Schmotzige Dunschdig in Waldkirch, ein Fixpunkt in unserem Jahreskalender. Zehn Narren im Nachthemd waren wir von Mitsport und dem engeren Kreis, liefen den Umzug mit, gingen auf einige Schlager ins Bayr Seppl und hörten dann noch kürzer oder länger den flotten Beats der Freiburger Brasilikum - Trommelgruppe zu. Machen wir wieder, wobei ich nächstes Mal länger bei der Trommelgruppe dabei sein möchte, bei der ich auch eifrig mithüpfte.

Am Fasnetssonntag liefen wir auf der diesjährigen Fasnetwanderung bei Emmendingen. Um kurz nach 11 Uhr liefen wir los, an der Elz entlang Richtung Sexau war es schon ein schöner Weg. Da die neuen Damen und ich gut zu Fuß waren, verlängerten wir noch etwas, um den Jägerpfad von Sexau Richtung Hochburg zu gehen mit seinen Sandsteinwänden und kleinen Steinbrüchen. Die Hochburg sahen wir nur von außen, liefen dann auf dem Vierburgenweg Richtung Eichberg, Bogen dann allerdings etwas unterhalb nach Emmendingen ab. Im Städtle angekommen war der Umzug schon im vollen Gange und wir hatten einen super Blick vom überbauten Brunnen am Marktplatz auf die über 100 Zünfte aus verschiedenen Ländern. Wir holten uns Leckereien an den Ständen, waren beeindruckt von den vielen Hästrägern und großen Wagen aus der Gegend, dem Schwarzwald, Frankreich und den Schweizer Gruppen. Zum Abschluss tranken wir noch einen Kaffee und fuhren dann in bester Laune zurück nach Freiburg.

Einige MitsportlerInnen trafen sich am Rosenmontag im Schlappen, dort ist immer umglaubliche Stimmung an diesem Abend und man sieht viele witzige Kostüme, viele aus dem Leben gegriffen wie Bergarbeiter, Pfarrer, Taucher, Angler, Mediziner uvm.. Eine abschließende Runde durch die Stadt machte deutlich, dass wir wohl wieder bei der witzigsten Party waren.

Dienstag und Samstag war wie üblich Fun- und Badminton im Sportpark, am Samstag kamen insgesamt 18 Leute, die sich auf vier Plätzen zum Teil auch zwei Stunden lang austobten.

im März



Ein nettes Grüppchen mit dann doch 12 Leuten kamen am Sonntag, 1. März mit auf die Wanderung von St. Peter nach Kirchzarten oder Ebnet. Wir liefen über die Weiden zum Lindenberg und dann hinab nach Stegen. Ein Stück des Weges liefen wir Waldwege, die kaum gegangen werden und nur von Komoot als Wanderwege ausgewiesen sind. Die Wege waren zwar leicht abenteuerlich, doch wenig problematisch. Der Abstieg über die Weiden eröffnete uns wunderbare Ausblicke ins Dreisamtal und auf den sonnigen Schwarzwald. Bei St. Peter kehrten wir im Café am Dorfplatz ein, dann verließen uns die ersten Richtung Bus. Wir ließen die Beine im Dreisamtal auslaufen, in Ebnet trennten sich nochmals die Wege, drei liefen noch bis Freiburg weiter Richtung Bahnhof, wir hatten dann am Ende 20 Kilometer auf dem Tacho. Ein schöner Vorgeschmack auf die kommenden Frühlingswanderungen.

Am Montag waren wir dann wieder Kegeln in Zorins Goldgrube, und wir hatten eine Menge Spass, so mein Eindruck. Mensch ärgere Dich nicht, Pferderennen, das Freundschaftsspiel und zwischendurch eine Portion leckere Pommes. In drei Wochen spielen wir noch einmal, bevor das Frühjahr sich deutlicher bemerkbar macht.




Nur zu viert waren wir am Sonntag in der Ravennaschlucht. Da wir am Wanderparkplatz beim Hofgut Sternen direkt an der Ravennabrücke eingestiegen waren, konnten wir die Schlucht in vollen Zügen genießen. Viel Wasser rauschte hinab durch die beeindruckende Schlucht. Wir schauten uns dann auch die obere Schlucht an. Dort steht eine alte Mühle, bei der wir uns die damalige Technik, mit Wasserkraft eine Lastenseilbahn zum Hof zu nutzen, hautnah, auch von innen, anschauen konnten. Leider etwas verfallen, dennoch sehenswert. Wir liefen dann über die schneebedeckten Weiden Richtung Breitnau und liefen dann nochmals durch die ganze Schlucht hinab. Lockere, sehr entspannte und wohltuende 8 Kilometer bei knapp 400 Höhenmeter waren wir bei besten Bedingungen gegangen. Etwas schade, dass sich nicht mehr MitsportlerInnen ermuntern ließen, die Wetteraussichten sind derzeit meistens schlechter angesagt, als sie dann sind. Die Wetterfrösche tun sich offensichtlich noch schwer mit dem vermaledeiten Klimawandel. Klimawandel, auch einen Euphemismus.

Beim letzten Montagstreff waren wir zu sechst, aßen Gemüse-Reispfanne mit Curry und Kokossauce und unterhielten uns über das Leben und die Zukunft, ein recht politischer und dennoch friedlicher Abend.

Bereits am letzten Wochenende waren auch ein paar Mitsportler bei Franks Auftritt dabei beim Freien Theater Waldkirch. Sie spielen derzeit das Stück Drei Männer im Schnee von Erich Kästner. Sladjana war begeistert: "Drei Männer im Schnee war super toll, wirklich schön und gut gespielt von allen Beteiligten. Frank glänzte als Butler erstklassig."




Und Danica hatte dazu motiviert, am Sonntag zum Schneeschuhwandern zu gehen und hat noch ein paar tolle Wintertage oben auf der Höhe erleben dürfen. Tatsächlich gab es mal einige Tage gute Winterbedingungen.

Vorerst zum letzten Mal spielten wir Fun- und Badmintonspiele am Samstag, dann war Sportpark erstmal wegen Corona geschlossen. Wir spielten zu acht auf zwei Plätzen und verzichteten auf das übliche Abklatschen nach den Spielen, probierten es diesmal mit den Ellbogen oder Schultern.

Wandern war ja noch möglich, also gingen wir am Sonntag auf eine Wanderung beim Hünersedel. Wir liefen also in der Gegend von Freiamt, als wir endlich die Ludinmühle gefunden hatten. In der Gegend haben sich schon viele Freiburger verfahren, berichtete Pit. Wir liefen den Heubergweg, gingen zum Hünersedelturm, nachdem wir einen tollen Rastplatz in der Sonne und bei prächtiger Frühlingsaussicht genossen hatten, dann nach Kreuzmoos und über den Spiesberg. Trotz der ganzen Bergle waren es nur 360 Höhenmeter rauf und runter auf die 13 Kilometer. Zum Abschluss saßen wir bei Traudels Café auf der Terrasse und aßen üppige Stücke von sehr leckeren Kuchen.

Montagstreff war dann keiner, wir spielten dafür einige Runden Doppelkopf in kleiner Runde, also zu viert.

April und Mai

... und dann war Corona - Pause ...

im Juni

Am 14. Juni war es endlich soweit, wir durften wieder in einer Gruppe raus nach der Corona-Sperre, zumindest mit 10 Leuten. So liefen wir von der Johanneskirche zum Lorettoberg, liefen vorbei am Schlosscafé Richtung Günterstal. Den meisten der Siebenergruppe war der Weg unten an der Wonnhalde oder weiter oben auf Höhe des Lorettobergs. Allerdings gibt es zwischen diesen beiden Wegen einen sehr urigen Wald mit verschlungenen Pfaden, wo kaum ein Mensch unterwegs ist, dafür aber umso mehr Vögel zwitschern. Eine gewisse Unsicherheit und Abstimmungsbedarf war da, allerdings fand ich den Weg dann problemlos und war froh, die Gruppe von dieser Strecke zu überzeugen. Man muss nicht immer weit fahren, um noch richtig Natur bei Freiburg zu erleben. Wir hatten man bekommt den Eindruck, weit Weg von jeglicher Zivilisation zu sein. Durch Günterstal ging es weiter nach Sankt Valentin, dort war es recht voll, also liefen wir noch weiter Richtung Waldsee. Beim Waldsee bremste uns das Hygienekonzept etwas aus, doch wir fanden bald einen Platz im Freien, und der einsetzende Nieselregen störte nicht groß. Anschließend ging es wieder auf einem Waldpfad zurück zur Johanniskirche.



Badminton spielten wieder 12 Leute auf 3 Plätzen, und auch die Duschen sind wieder geöffnet.

Letzte Woche waren wir auf einer Wanderung von Hinterzarten zum Hinterwaldkopf. Ich habe vor einigen Jahren diese Tour mitgemacht, wir hatten einen Wanderführer, der uns den Weg zeigte, allerdings waren wir damals deutlich mehr auf der Straße unterwegs. Doch von Hinterzarten gibt es einen wunderbaren Waldpfad zum Hinterwaldkopf, so gefiel mir die Tour natürlich noch besser. Und auch der letzte Abschnitt war gar nicht so unattraktiv Richtung Giersberg, insgesamt für mich also doch wieder eine Neuentdeckung. Zur Einkehr waren wir noch beim schönen Gasthaus St. Laurentius. Wir bekamen einen tollen Platz für 7 Personen und leckeren Kuchen serviert. Schade, dass drei von den 10 angemeldeten kurzfristig absagen mussten.

Montagstreff war schon fast wie in alten Zeiten, mit 17 Leute kam schon fast Sommerfeststimmung auf, und man merkte, wie froh wir alle waren, uns mal wieder zu sehen und ein bisschen Normalität zu erleben. Zum Essen gab es neben selbst Mitgebrachtem zwei große Salate und reichlich lebendige Unterhaltung. Vorher waren 10 Leute mit Roland am Spielplatz „Am Anger“ zum Tischtennis, Wikingerschach und andere Draußenspiele.

Etwas kurzfristig wollten wir dann in die Alpen, doch erst war der Campingplatz ausgebucht, auf den wir eigentlich wollten, und dann zogen noch Gewitter auf, und Gewitter sind in den Bergen einfach sehr unangenehm. So blieben wir daheim, spielten Badminton, und Ralf bot noch eine alternative Tour vom Lorettoberg nach Horben, um dort im Dorfcafé das Mittagessen zu genießen. "Es war sehr schön, wir trafen uns um 10 Uhr beim Schloßcafe auf dem Lorettoberg und sind in der feuchten, sommerlichen Luft über den Kreuzkopf und Ilienberg zum Dorfcafe Horben gewandert. Das Wetter hätte nicht besser sein können", schreibt Ralf.




Und wieder eine Wanderung von Hinterzarten Richtung Kirchzarten, diesmal auf der anderen Seite mit dem Ziel Himmelreich. Wir liefen durch das Moor bei Hinterzarten, wo wir an einer mächtigen Erdwand vorbei kamen, die durch einige umgefallene Bäume erzeugt wurde, bestimmt 3 Meter hoch und 6 Meter lang war die Wand aus Erde und Flachwurzeln. Oberhalb der Ravennaschlucht gingen wir weiter zum Piketfelsen, wo wir ein Vesperpäuschen machten und die Aussicht genossen. Auf schönen, wilden Pfaden ging es dann hinab. Beim Hofgut Himmelreich saßen wir dann noch draußen unterm Sonnenschirm auf einen Kaffee zusammen, bevor es mit dem Zug zurück nach Freiburg ging.

Am Montag, 6. Juli war der nächste Montagstreff beim Freizeitbüro, diesmal waren wir mit 13 Leuten etwas weniger als beim letzten Mal, ein schöner Feierabend im Garten.

Schade, dass die kleine Runde bei Denzlingen ausgefallen war, vielleicht zu spät angekündigt, vielleicht als nicht attraktiv genug bewertet von einigen MitsportlerInnen? Jedenfalls glaube ich, wären da einige schöne Wege bei den Grünzügen in und um Denzlingen zu entdecken gewesen, vielleicht klappt es ja beim nächsten Versuch.

Auch im Sommer spielen wir noch Badminton am Dienstag und Samstag, wobei bei den Temperaturen natürlich weniger Leute am Start sind als in der typischen Hallensportjahreszeit.



Wir waren froh, unter Pandemiebedingungen ein kleines Mitsport und Freizeit - Sommerfest machen zu dürfen. Corona war natürlich immer wieder mal Thema, ansonsten konnten wir einfach einen netten Abend zusammen im Garten sitzen, Salate mit Selbstgegrilltem verspeisen, etwas getanzt wurde auch noch.

Eine kleine Tour am Kandel unternahmen wir am 26. Juli, wir liefen auf halber Höhe los auf dem Serpentinenweg zum Kandelfels, querten unterhalb der Felswand und gingen dann hinauf zum Kandelgipfel. Dort hatten wir prächtige Ausblicke bei genialer Fernsicht. Über einen Felsenweg ging es wieder hinab, bis wir oberhalb des Kandelfels nochmals den Ausblick bewunderten. Dort kamen wir in einen kräftigen, jedoch recht kurzen Regenschauer, über glitschige Wurzeln und Felsen gingen wir dann weiter abwärts. Bald waren wir zurück am Startpunkt und hatten eine wunderbare Tour, nicht lang, aber dennoch nicht leicht auf den vielen felsigen Pfaden. Zufrieden fuhren wir zurück nach Freiburg.



Beim Montagstreff im Garten beim Freizeitbüro waren wir diesmal zu neunt, ließen uns das Abendessen schmecken und beschäftigten uns mit leichteren und schwereren Themen, die die Stimmung aber nicht trübten.

Zu sechst sind wir gestartet von der Paduaallee, obwohl es etwas tröpfelte und Regen angesagt war. Wir sorgten noch für genug Luft in den Reifen, suchten dann die schönsten Wege Richtung Ehrenkirchen, von denen es allerdings viele gibt und waren irgendwann in Staufen, nachdem einer doch lieber eine Bergtour machen wollte und ausgestiegen war, kamen an schönen Sonnenblumenfeldern vorbei und hatten tolle Landschaftsimpressionen. In Staufen machen wir eine Kaffeepause beim Faller, saßen draußen bei angenehmem Radelwetter, und weil der Kuchen so gut schmeckte und es so gemütlich war, gönnten sich einige von uns noch ein Zehntele am Landmann. Da fing es an zu regnen, erst leicht, dann, also wir unterwegs waren Richtung Bollschweil, wurde der Regen deutlich stärker und wir fuhren in unterschiedlichen Tempi nach Hause. Klitschnass, aber glücklich nach einer schönen Tour kamen wir zurück nach Freiburg.

Am Samstag nutzten wir die ruhige Zeit, um nochmals einen Treff im Garten beim Freizeitbüro zu machen, kulturell ist ja derzeit kaum was geboten, darum also der Montagstreff am Samstag. Ca. 15 Leute waren wir in fröhlicher Runde, so weit ich hörte, haben sich alle gut unterhalten und die Salate kamen wie üblich gut an. Gemütlich saßen wir noch nach Sonnenuntergang zusammen, bis sich die Gesellschaft nach und nach auflöste.



Die Wanderung Alpiner Pfad ab Napf hatten wir uns wieder einmal für den Sonntag, 9. August vorgenommen. Trotz beachtlicher Temperaturen kamen wir vom Wilhelmer Tal gut hinauf Richtung Feldberg, der Weg führte dort auf Serpentinenpfaden durch den Wald. Oben angekommen machten wir eine erste Pause am kühlen Bach, belohnten uns für die geschafften Höhenmeter mit einer kleinen Stärkung und gingen dann in den alpinen Pfad, der nicht weit unterhalb des Feldberggipfels quer über dem Wilhelmer Tal verläuft. Über Stock und Stein, mit etwas Kraxelei zwischendurch und wilde, verwachsene Pfade schlängelt sich der Weg, der immer wieder mal wunderbare Aussichten erlaubt. Nicht weit weg von der Wilhelmer Hütte endet der Pfad, der zweite Teil ist mittlerweile gesperrt. Auch wenn diese Sperrung nicht gerade offiziell aussieht, ist der Pfad vermutlich sehr zugewachsen und durch gefallene Bäume zunehmend schwierig geworden, außerdem war die bisherige Strecke anstrengend genug, und nicht der Weg von der Wilhelmer Hütte zur Stübenwasenhütte bietet auch tolle Ausblicke. Die Stübenwasenhütte bot kaum freien Platz, so liefen wir nach einer weiteren Pause wieder hinab ins Tal, über Forstwege und dann über eine ausgedehnte Kuhweide. Auch durch den kleinen Umweg hatten wir nur 500 Meter mehr Strecke auf dem Navi als die geplanten 12 Km. Ich würde den Weg wieder in der gleichen Richtung anbieten, lieber steil im Schatten hinauf als auf ausgedehnten Forstwegen und sonnigem Passweg.

Badminton wurde dann auch wieder gespielt am Dienstag und am Samstag im Sportpark. Im Sommer bei Temperaturen über 30 Grad sind wir natürlich weniger Spielerinnen und Spieler, doch für einige Spiele auf zwei Plätzen hatte es am Samstag gereicht, Dienstag war noch etwas mehr los.


Letzte Woche hatten wir den Schauinsland von hinten betrachtet, eine Woche später wollten wir uns die Rückseite wieder genauer anschauen. Unsere Wanderung am Schauinsland starteten wir ab Hofsgrund, liefen hinauf durch den Ort Richtung Gipfel, bogen dann aber bald nach rechts ab, um ins nächste versteckte Tal zu kommen. Und tatsächlich, obwohl bei der Rotlache Schniederlihof, Engländerdenkmal und Bergwerk zu finden sind und das Tal sehr schön ist, ist es kaum bekannt, und unterhalb Engländerdenkmal waren kaum Menschen außer uns unterwegs. Richtung Turm wurde es dann etwas touristisch, ging aber sehr entspannt zu. Auf der anderen Seite der Passstraße war es dann auch wieder sehr ruhig, wobei beim Gießhübel viele Leute im Gerstenhalm einkehrten, wir auch wir. Wir hatten einen schönen Platz auf der Terrasse im Schatten, bekamen leckere Kuchen serviert, die leider den Wespen auch sehr gut schmeckten. Am Ende waren wir bei knackigen Temperaturen 13 Kilometer unterwegs gewesen.

Am 17. August war dann der nächste Montagstreff im Garten beim Freizeitbüro, wir konnten nochmals grillen und im T-Shirt im Garten sitzen von 19 bis gegen 22 Uhr.
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Am Freitag, 21. August trafen wir uns auf ein Wochenende in den Alpen beim Vierwaldstätter See. Mit Zelt, Camper oder zum Schlafen im Stroh fanden wir uns auf dem Rütihof bei Morschach, richteten uns ein und saßen mitten in den Alpen zwischen den Mythen und dem Fronalpstock auf dem urigen Campingplatz auf dem Bauernhof. Am nächsten Morgen brachen wir nach einem gemütlichen Frühstück auf zur Gratwanderung, fuhren mit der Bahn auf 2000 Meter ü.M. und liefen vom Klingenstock zum Fronalpstock. Zu Beginn waren wir mitten in den Wolken unterwegs, liefen bei leichtem Regen und Nebel, doch mit der Zeit klarte es auf, so dass wir grandiose Ausblicke über den Vierwaldstätter und die anderen Seen hatten. Auch der Wechsel der Wetterbedingungen hatte seinen zusätzlichen Reiz. Wir waren ganz entspannt unterwegs und fuhren nach nur etwa 7 Kilometer nicht ganz leichtem Bergweg und tollen Eindrücken wieder hinab ins Tal. Am Abend grillen wir nochmals, saßen zusammen, spielten Kicker, schauten uns auf dem Hof um und erfreuten uns an dem Kurzurlaub. Am Sonntag machten wir noch kleinere Aktionen in verschiedenen Zusammensetzungen.

Am Sonntag, 6. September liefen wir auf dem St. Gallus-Weg bei Heimbach ein abwechslungsreicher Weg mit zahlreichen Hinweisschildern auf die Gegend und ihre Geschichte. Es ging durch die Reben und Wälder, kamen unweit der Burg Landeck vorbei und schauten uns die Tafeln mit Beschreibungen an. Immer wieder hatten wir weitreichende Ausblicke zum Schwarzwald und ins Rheintal bis zu den Vogesen. Gegen Ende liefen wir eine Abkürzung, die auch entsprechend ausgeschildert war und ertappten dort Joachim auf der Abkürzung. Aber selbstverständlich nur Zufall, wer Joachim kennt weiß, dass es ihm nicht um Kilometersparen geht. Da das Schlosscafé in Heimbach geschlossen war, fuhren wir zurück zum Treffpunkt beim Bürgerhaus Zähringen und saßen dort noch auf dem Platz vor dem Café Merigio auf einen Kaffee und Kuchen.

Wie am 31. August trafen wir uns auch am ersten Montag im September trafen wir uns zum Grill im Garten beim Freizeitbüro. Zwei große Schüsseln mit Salat waren vorbereitet und was man für ein schönes Abendessen braucht, die Grillauflagen brachte jeder selbst mit. Es war noch angenehm warm am Abend und recht lange hell, so kann man die Sommer ausklingen lassen!

Natürlich spielten wir regelmäßig dienstags und samstags Badminton im Sportpark, je nach Teilnehmerzahl auf 2 bis 3 Plätzen, samstags spielen einige auch mal zwei Stunden hintereinander und treffen uns anschließend noch im Bistrobereich auf einen Fitness-Salat und anderes.


Am Sonntag radelten wir vom Freiburger Stadtgarten aus Richtung Gundelfingen und Denzlingen auf die Radtour zur Elz und um den Nimberg. Bei Bottingen kehrten wir ein im Rebstock, fanden draußen im Garten einen schönen Platz im Schatten, den wir auch brauchten, aßen lecker zu mittag und fuhren dann zurück nach Nimberg, um durchs Naturschutzgebiet nach Neuershausen zu gelangen. Von dort fuhren wir recht flott an der Dreisam zurück nach Freiburg.

Nach und nach kamen wir am Freitag beim Haus oberhalb Orbeys an für das Wochenende in den Vogesen. Bald richteten wir uns ein, genossen gleich mal die Aussicht und das schöne Wetter und bereiteten als das Abendessen vor. Feine mitgebrachte oder im Haus zubereitete Salate aßen wir dann zu unseren Leckereien vom Grill. Lange waren wir bei angenehmen Temperaturen noch am Feuer. Am nächsten Tag starteten wir nach einem ausgedehnten Frühstück direkt vom Haus Richtung Lac Blanc, gingen den Felsenweg hinauf, umrundeten den See und liefen wieder zurück zum Haus, um den Abend ausgiebig zu genießen. Am Sonntag hatte uns der Hausmeister noch lange geduldet und wir fuhren erst gegen 14 Uhr zurück nach Freiburg nach einem super schönen Wochenende. Unglaublich, das so wenige das Angebot wahrnnahmen bei dem günstigen Preis, dem riesigen, schönen Haus in traumhafter Natur und der netten Gesellschaft. Fotos von Udo findest Du -> hier.

Ein wenig Kultur gab es auch mal wieder, am Ende waren zwei bei den Mauerbrechern, Impro-Theater im Theater am Kastelberg in Waldkirch-Kollnau.


Teils auf bekannteren, für viele aber neuentdeckten Wegen liefen wir am 27. September auf der Wanderung am Kaiserstuhl. Oberhalb des Friedhofs Ihringen starteten wir, liefen mit Blick über Ihringen ins Markgräflerland zu den Weinbergtreppen, wo es hinauf ging zum Kaiserstühler Wald. Auf schönen, verschiedenartigen Wegen ging es im Bogen zum Lenzerberg, wo wir auf einen Kaffee und Kuchen einkehrten. Dann ging es eine andere Variante der Hohlwege hinab und zurück zum Start.

Beim Zwiebelkuchenessen am Montag darauf waren wir nur zu dritt, aßen große Mengen Zwiebelkuchen beim Montagstreff und spielten einige spannende Runden Skat.

Badminton wurde am Dienstag gespielt wie auch am Samstag, wo sich 16 Leute auf 4 Plätzen tummelten. Ganz entspannt wurden die Zusammensetzungen getauscht, es gab viele spannende Matches zu sehen und die meisten trafen sich anschließend noch im Bistro, wo wir aßen, redeten und viel zu lachen hatten.


Von Pfaffenweiler aus starteten wir am Sonntag, 4. Oktober auf eine Wanderung am südlichen Schönberg. Geniales Wanderwetter hatten wir, liefen hinauf und durch den Wald Richtung Ehrenstetten. Der Steinzeitpfad zeigte uns den Weg zu den Steinzeithöhlen, auf verschlungenen Pfaden oberhalb des Ehrenstetter Steinbruchs wanderten wir nach Ehrenstetten, wo wir am Bächle saßen und unser Vesper aßen und Kaffee tranken von der Bäckerei um die Ecke. Auf einem Wiesenweg durch die Reben ging es zurück, als pünktlich um 15.30 Uhr der Regen einsetzte, allerdings kamen nur ein paar Tröpfchen vom Himmel. Ein nettes Grüppchen mit 11 Leuten waren wir diesmal.



Bei Herbolzheim waren wir schon länger nicht mehr, diesen Sonntag fuhren wir zu siebt ins Zentrum des Städchens und starteten dort den kleinen Sonntagsausflug über den Kahlenberg. Gleich ging es hinauf durch einen lehmigen, urigen Hohlweg, der uns schon mal in Betriebstemperatur brachte, dann weiter an die Kante des südlichen Kahlenbergs, um einen Blick auf die Kenzinger Gegend und Richtung Freiburg zu erhaschen, wobei wir die Fernsicht an diesem Tag echt mäßig war. Zwischendrin kam allerdings sogar mal die Sonne durch bei dem stark bedeckten Himmel, als wir quer über den Kahlenberg Richtung Ettenheim liefen. Zwischendrin gibt es neben den alten Erzstollen ein Waldstück mit schönen, verwachsenen Waldpfad, dann ging es auf dem Kamm des Hügels weiter bis zum Kahlenbergturm, von dem wir einen Rundumblick hatten und gut den Europapark, schemenhaft auch das Straßburger Münster erkennen konnten. Dann gingen wir weiter zur Hummels Viehweid Straußi, wo wir locker einen großen Tisch fanden und ein Mahl oder auch nur einen Cappuchino genossen. Auf dem Rückweg fing es recht kräftig an zu regnen, wir hatten allerdings alle einen Schirm dabei und kamen relativ trocken zurück zu den Autos. Wir haben uns schon vorgenommen, nächstes Jahr im Frühjahr zum Kahlenberg-Imbiss zu gehen, dort ist in den letzten Jahren viel passiert, neu und sehr einladend gemacht, und die Kuchen sehen lecker aus. Viele Sitzgelegenheiten findet man dort bei schönem Wetter draußen auf der Wiese.

Am Montag waren wir mal wieder zum Kegeln in der Kegelhalle. 10 Leute rollten die Kugeln auf zwei Bahnen. Es hatte sich gut ergeben, dass wir diesmal 5 gegen 5 spielen konnte und zwei spannende Spiele hatten, vor allem das zweite Match der Raute (1x9, 2x8, 3x7 ... 5x5 ... 1x1) war witzig, am Ende entscheidete die letzte 8, und das dauerte. Hoffen wir mal,dass wir in drei Wochen wieder zu Sorin in die Goldgrube gehen können.



Nicht zu viel versprochen für die Wanderung am Battert hatte ich, ein begeistertes Grüppchen mit 8 Leuten waren wir auf der Tour rund um Baden-Baden. An der Talstation der Merkur-Bahn waren dann nach einer Stunde Anfahrt alle beieinander, fuhren hinauf zum Merkur, genossen den ersten Rundblick und die Sonnenstrahlen und liefen dann zur Teufelskanzel, zur kleinen Wolfsschlucht und zu den Battert-Felsen. An allen Stationen ließen wir uns Zeit, um die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Oberhalb der Felsen hatten wir immer wieder grandiose Ausblicke, schauten uns die Felsformationen an, an denen einige Kletterer aktiv waren. Der rote Sandstein erinnert durchaus an die Steine der sächsischen Schweiz, nicht umsonst ist der Battert eins der beliebtesten Klettergebiete in Baden-Württemberg. Das alte Schloss Hohenbaden konnten wir leider nur von unten anschauen, hier wird kräftig saniert. Wir saßen dann im Café beim Schloss draußen, von den Temperaturen her ging das noch, unser Einkehrerlebnis war etwas durchwachsen. Für einen Kaffee und Kuchen oder eine Currywurst mit Pommes dauerte alles viel zu lange, doch die Bedienungen waren sehr nett und verständnisvoll, und einige wurden mit einem extra Kaffee entschädigt. Schließlich ging es zurück zu den Autos, wobei die Strecke vom Schloss zur Bahnstation nicht leicht zu finden ist und wenig gepflegt, führten uns die Navi auf dem kürzesten Weg zurück bei zwei kleineren Irrwegen. Wir kamen dann rechtzeitig zum Tatort zurück nach Freiburg, es war dann ein langer, wunderbarer Wandertag mit vielen tollen Eindrücken.


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