Unsere Rezepteküche
Hier die zwei asiatischen Rezepte von Anita, die wir beim Montag-Abend-Treff
schon ausprobiert haben (hhmmm, lecker!!!)
1. Thailändisches Rezept
für 2-3 Personen
Grüne Currypaste (fertig aus dem Asiengeschäft), ca. 2 gestrichene
Esslöffel voll. Diese Paste in etwas Öl erhitzenm, bis sie duftet.
Fleisch (Schweinefleisch oder Putenfleisch) oder Fisch anbraten und gepressten
Knoblauch dazugeben. Dann die Gewürze zugeben: ein daumengroßes
Stück Galgantwurzel (ganz klein geschnitten), Zitronenblätter
( in schmale Streifen geschnitten) und Zitronengras (dieses wird vorher
angeklopft bzw. weichgeklopft, damit es Aroma abgeben kann).
Nachdem das Fleisch angegart ist Gemüse nach Garzeit zugeben (Karotten, Lauch, Zucchini, Gurken … je nach Saison). Das Gemüse wird in sehr feine Streifen geschnitten. Alles wird unter ständigem Rühren gegart. Es muß jedoch noch bissfest sein. Dann ½ Dose Kokosmilch zugeben, 2 Esslöffel Fischsauce und alles noch mal kurz köcheln lassen. Dann nochmals abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
Die Zutaten sind alle in einem Asia-Shop erhältlich.
2. Die chinesiche (oder vietnamesische?) Rezeptur ...
... ist etwas schwieriger, da es eine Eigenkreation ist und es darum
keine genauen Mengenangaben gibt:
für ca. 4 Personen
4 Putenschnitzel in Streifen schneiden
3-4 Paprika am besten gelb, rot, grün
2 Bd. Lauchzwiebeln
1 Dose Ananas in Stücke
2 Eßl.Balsamicoessig
2 Eßl.Sojasauce (vorher mit Mehl andicken)
1 Glas Gemüsesauce süß-sauer
die Zubereitung geht folgendermaßen: das Fleisch schön braun anbraten, nach Belieben würzen und beiseite stellen. Dann die Paprika anbraten und zum Schluß kurz die Lauchzwiebeln mitbraten. Alles kurz in eine Schüssel geben und in dem Bratentopf den Bratsatz mit Ananassaft ablöschen. In den Ananassaft den Balsamicoessig und die Sojasauce einrühren. Danach werden die ganzen Zutaten (einschl. Ananas) wieder im Brattopf mit der Sauce vermischt und mit dem Glas süß-saure Sauce vermengt. Danach alles noch mal kurz aufkochen lassen und evtl. Nachwürzen.
Dazu passt Reis, Reis, Reis.
3. ... und hier noch Hefeteig für die Pizza oder den Freiburger
Zwiebelkuchen im Herbst
Wir machen den Zwiebelkuchen mit Hefeteig, der geht so schön auf,
wenn das Wetter mitspielt. Es gibt ja so Tage, da sind die Pilze faul und
träge.
Für den einfachen Hefeteig braucht es nur Mehl, Wasser und Hefe,
egal ob trocken oder vom Würfel. Und natürlich Salz nicht vergessen.
Und ein Esslöffel Zucker, um die Hefe aufzulösen und anzutreiben.
Und noch zwei drei Esslöffel Öl für 400-500 Gramm Mehl macht
den Teig geschmeidig, er kann feuchter angerührt werden und geht nachher
besser. Auch empfehlenswert ist, das Mehl zu sieben, das lockerts auf.
Und dann alles zusammenschmeißen und so viel Wasser dazu, dass er
beim Kneten grad zum Kleben anfängt, auch wenn er richtig gut durchgerührt
ist. Und dann in der Wärme stehen lassen und gehen lassen, dafür
brauchts Zeit und Geduld. Zug vermeiden, das mag die Hefe nicht, da bekommen
die Pilzchen Schnupfen und werden krank - mit Handtuch abdecken. Darf schon
ein halber Tag sein bei 30 ° oder auch rund um die Uhr bei 20 °.
Dann, wenn er aufs Blech soll, das Blech einfetten, den Teig nochmal richtig
gut durchkneten, bis er warm ist und geschmeidig, ausrollen, ohne ihn zu
pressen (aber geklopft werden mag er, nur nicht angeklebt sein ... und
auch nicht zu lange gewälzt, sonst kann er sich nicht mehr bewegen
und geht nicht auf ...) und aufs Blech damit, und dann sofort belegen,
denn jetzt will er ja wieder gehen. Nicht zu heiß belegen, das bringt
die Pilzchen um. Und nochmals gehen lassen, evtl. auch bei 50-60 Grad,
nochmal Geduld haben und dann richtig anheizen ...
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