Mitsport & Freizeit
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Rückblick auf unsere Freizeitaktivitäten

2022

Viele weitere Blicke zurück gibt es -> hier

Das Wochenende am Vierwaldstätter See passte irgendwie nicht so gut in den Freizeitkalender. Zuerst hatten einige, die gerne mitwollten, keine Zeit, dann kam anderen was dazwischen und zu guter Letzt war viel Regen angekündigt. Wir sind trotzdem gefahren, das FAmilienzimmer war schließlich gebucht für uns zwei große Jungs, und wir genossen das Wochenende und das schöne Zimmer auf dem Bauernhof sehr. Am Samstag warteten wir, bis der Regen aufhört, vertrieben uns die Zeit mit Rummycub und Backgammon, um dann Richtung Großer Mythen zu starten. Am Sonntag war es sonnig den ganzen Tag und wir liefen den Panoramaweg vom Klingenstock zum Fronalpstock auf Schnee, es war einfach wieder mal genial.

Badminton am Dienstag findet ganz regelmäßig auf 1 bis 3 Plätzen statt, beim Fun- und Badminton am Samstag klappte es in letzter Zeit nicht immer oder es reichte nur für ein flottes Einzel, zuletzt wurde dann wieder zu acht auf zwei Plätzen gespielt.

Viel Spass hatten wir auf der Vollmondparty im Mehlsack. Das erste Mal wieder seit langer Zeit legte OldJ Max auf, endlich hat ein neuer Pächter übernommen und die Bude war knackig voll. Wild getanzt wurde auch ... wir gehen wieder hin.

Anfang September war auch endlich mal wieder was Pfaffenweiler Schneckenfest, und wir machten zu dem Anlass eine Fahrradtour dorthin. Wir fuhren nach Umkirch und am Mühlbach entlang bis Tiengen, nach Mengen und hinter dem Batzenberg nach Pfaffenweiler. Dort genossen wir verschiedenste Leckereien, die schöne Atmosphäre bei bestem Radfahrwetter und radelten dann sehr fröhlich zurück zur Freiburger Gaskugel.

Gegen 19 Uhr trafen wir uns am Montag zum Spieleabend beim Freizeitbüro, aßen zuerst Salate und mitgebrachte Grillsachen, unterhielten uns noch ein ganzes Weilchen, bis sich die Spielfreudigen einer Runde Bohnanza widmeten, schnell wurde es spannend. Die anderen, die nicht spielen wollten, blieben lieber bei der verbalen Unterhaltung.

Am letzten Sonntag im August wollten wir nochmals das 9-Euro-Ticket nutzen und nach Badenweiler fahren, um dann auf dem Bettlerpfad schnurstracks nach Staufen zu laufen. Auf die Idee kamen auch noch ein paar andere Leute, zudem fehlte Personal bei der Bahn und unser Zug mit 20 Minuten Verspätung fiel dann wegen Schaden ganz aus. So entschlossen wir, doch lieber bei Freiburg zu laufen und gingen hinauf zum Lorettoberg, wo wir von Ralf einen leckeren Kaffee kredenzt bekamen. So gemütlich war es auf der Terrasse, dass wir uns loseisen mussten, um überhaupt noch eine Runde zu wandern. Wir gingen dann weiter durch den Wald Richtung Horben, immer stetig ansteigend auf den breiten Forstwegen, prima, um sich zu unterhalten, allerdings abwechslungsarm und trotzdem schweißtreibend. In Horben kehrten wir im Dorfcafé ein, das jetzt mit neuem jungen coolen Team Dorfchalet heißt. Und Ralf konnte sein Versprechen halten, die Schnitzel waren tatsächlich immer noch sehr lecker wie auch die anderen Speisen, ob Kuchen oder Käsespätzle. Auf dem Rückweg liefen wir mehr über die Wanderpfade, ansprechendere Wege und hinab nicht mehr so anstrengend, bis wir oberhalb von Günterstal ab- und dort in die Straßenbahn einstiegen.

Eine neue Wandertour an der Wutachschlucht durften wir letzten Sonntag entdecken, bisher war nur einer Mitwanderin die Gauchachschlucht einigermaßen bekannt. So folgten wir einem Mitsportlertipp und fuhren mit dem Zug bis Döggingen bzw. trafen uns dort am Bahnhof. Bald schon waren wir an der Gauchach und liefen am Wasser entlang hinab Richtung Wutach. Da es vorher geregnet hatte, war die Strecke recht schmierig, und das auf einer eher schwierigeren Wanderstrecke, da war Trittsicherheit und gutes Schuhwerk erforderlich. Einige liefen etwas vorsichtiger und langsamer über die Felsenstege oder Baumwurzeln, aber alle kamen mit den schwierigen Bedingungen gut klar. Tatsächlich zählt die Gauchachschlucht jetzt zu meinen Favoriten in der Wutachgegend, gerade der Teil oberhalb der so ausgeschriebenen 3-Schluchten-Tour ist meines Erachtens der schönste Teil, und hier war nichts los. Das ähnderte sich dann, als wir auf den 3-Schluchtenweg kamen, da war sogar mehr los als an der Wutachschlucht selbst. Vielleicht ging es noch mehr Leuten so wie zweien, die eigentlich mitwollten, aber die Strecke zu lang war. Leider hatte ich noch nicht früher überblickt, wie problemlos sich die Strecke abkürzen lässt. Tatsächlich sind die Zugfahrer bereits in Bachheim wieder auf den Zug, waren also mit knapp 12 Kilometern Wegstrecke sehr zufrieden. Nächstes Mal weiß ich es besser. Zu zweit sind wir dann noch zurück in die Schlucht und wieder hinauf bis Döggingen, dann hatten wir knapp 20 Kilometer in den Beinen, das reichte dann aber wirklich. Ansonsten ist es schon genial da oben, im Schwarzwald ist die Trockenheit ja allgemein nicht so heftig wie unten in der Freiburger Bucht. Und wenn man auf den Fotos immer nur Ausschnitte von der Schlucht sieht, eins fällt sicherlich auf: Sehr viel Grün gibt es da.

Beim M&F - Sommerfest trafen sich diesmal 25 Leute, es ging recht ruhig und ganz entspannt zu beim Treffen im Garten ab 17 Uhr. Reichlich Auswahl an Salaten bot das Buffet, Grillsachen hat sich wie üblich jeder selbst mitgebracht, damit auch nichts übrig bleibt und jeder das hat, was er am Liebsten mag. Etwas getanzt wurde auch, doch die meiste Zeit saßen wir einfach gemütlich zusammen und unterhielten uns. Einige blieben noch etwas länger bis gegen halb 1, so fand das Fest auch einen schönen Ausklang.

Bei viel Sonnenschein und etwas weniger heißen Temperaturen waren wir auf dem Schauinsland unterwegs. Vom Hotel Halde starteten wir, um über den Pass und vorbei am Schauinslandturm zum Rappenecker Hof zu wandern. Allerdings war an diesem Tag geschlossene Gesellschaft, so mussten wir die Einkehr verschieben. Wir machten ein gemütliches Päuschen am Rande einer Wiese, hatten regelmäßig beste Aussichten Richtung Feldberg, Hinterwaldkopf oder Rheinebene, waren aber die meiste Zeit im Wald unterwegs, wo es schön schattig und milder war. Locker ging es hinab auf schönen Wanderpfaden bis nach Kirchzarten. Das Eiscafé bot uns zu wenig Plätze, so gingen wir ins Fiesta und hatten dort eine große Auswahl von Speis und Trank. Anschließend nahmen sich einige noch ein Eis in der Waffel, bis wir zum Bahnhof liefen und keine zwei Minuten auf den Zug warten mussten.

Tatsächlich klappte es mit der vermuteten Finalteilnahme der deutschen Damen bei der EM in England, so konnten wir gemeinsam im Garten Endspiel schauen. England war die Gegnerinnen, die am Ende den Heimvorteil nutzen konnten und knapp mit 2:1 gewannen. Wir waren eine fröhliche Runde, hatten gegrillt und gezittert und saßen anschließend trotz Niederlage noch ein Weilchen im Garten zusammen.
Die Radlerfraktion konnten wir kaum motivieren, um auf die Radtour zum Munzinger Baggersee mitzukommen. Als die Unentschlossenen auch lieber was anderes machten, waren wir am Ende zwei Jungs mit Überraschungsgast. Wir drei freuten uns aber auf die Tour und strampelten eine fröhliche Runde. Durch Mundenhof und den Mooswald kamen wir nach Munzingen, fuhren dort hinauf zum Tuniberg und auf dem Höhenweg bis Höhe Niederrimsingen. Zum Baggersee war es nicht mehr weit, und nach einer Abkühlung im See und gemütlicher Pause fuhren wir in den schönen Biergarten zur Tanne in Niederrimsingen. Mit Pommes und Radler im Bauch und viel guter Laune fuhren wir dann um den Tuniberg, weitere Höhenmeter ersparten wir uns.

Am Dienstag spielte bereits die Samba-Trommelgruppe Brasilikum beim ZMF ab 18 Uhr, wir ließen uns von den flotten Rhythmen in Schwung bringen, drehten mit der Gruppe eine Runde auf dem Zeltplatz und ließen den Abend anschließend mit Speis und Trank der Buden ausklingen.

Belebende Gespräche und Diskussionen erlebten wir beim Montagstreff im Garten, nachdem wir das Abendessen genossen hatten. Über Wasser und Heizungssysteme kamen wir auf den Sinn von Waffenlieferungen, die Rolle der Medien während der Corona-Jahre und dabei auf die verschiedenen Möglichkeiten, politische Debatten zu führen. Wir verglichen das Für und Wider von sachlichem Austausch von Meinungen und hitzigen Debatten beim Kritisieren des Standpunkts. Lässt man die Ansichten des Gegenübers stehen, dominiert die Toleranz gegenüber dem Andersdenken, da gehen die Gemüter weniger hoch, doch auch die emotionaler geführten Diskussionen, die auf die Schwachpunkte der anderen Argumente zielt, hat was erfrischendes, anregendes. Was besser ist, haben wir nicht gelöst, sondern als unterschiedliche Vorlieben stehen lassen. Das ist letztlich Geschmacksache. Wir haben aber ruhiger diskutiert, die Rolle der Redezeiten bei Debatten besprochen und wie man ans Wort kommt - und zu guter Letzt achten wir immer darauf, dass es nicht persönlich wird und keiner für seine - demokratischen - Meinungen angegriffen und untergebuttert wird. Wir gehen halt freundlich miteinander um und wollen fröhliche Atmosphäre. Erst um 22 Uhr beendeten wir den intensiven Abend.

Und wieder eine erfrischende Tour liefen wir eine Woche später am Wasserfallsteig vom Feldberg nach Todtnauberg. Vom Hebelhof gingen wir von der Wiesenquelle den Bach der Wiese entlang, wo im Winter die Skifahrer über die Rothaus-Piste rutschen. Bald waren wir bei den Fahler Wasserfällen, dann ging es weiter nach Todtnau. Der Weg ist eine zeitlang recht nahe der Straße, die weniger in sicht- als in hörweite gelegen ist. In Todtnau fanden wir trotz großem Rummel einen freien Tisch im Zentrum, kehrten dort zu Kaffee und Kuchen ein, bis sich für einige die Wege trennten, manchen war der Anstieg hinauf zu den Todtnauer Wasserfällen einfach zu viel an dem trockenen, heißen Tag. Die Höhenmeter waren für uns Übriggebliebenen aber gut zu bewältigen, zumal es hier einiges vom Naturschauspiel zu sehen gab. Natürlich ging es hier recht rummelig zu, die Wasserfälle zwischen Todtnauberg und Todtnau sind ein Touristenmagnet. Oben warteten wir ganz entspannt nicht zu lange auf den Bus, der uns zurück nach Freiburg brachte.

Immer noch sehr heiß war es Mitte Juli, als wir einekleine Runde am Schönberg drehten. Auch hier waren wir viel im Wald unterwegs, so war die Hitze auf dem Panoramaweg und Richtung Schneeburg gut auszuhalten. Die Burg ließen wir aus, zu stark war die Lust auf ein frisches Radler am Schönberghof, das leider nicht nur uns, sondern viele Wespen anzog. Stichfrei liefen wir anschließend hinab zum Dorfbach in St. Georgen und durch die Grünzone zurück nach Vauban.

Immer wieder gerne laufe ich durch die Teichschlucht zu den Zweribach-Wasserfällen, vor allem wenn es in der Regio viel zu heiß ist. Von Gütenbach geht es hinab in die kleine, recht unbekannte Schlucht, die man gemütlich gehen sollte, um reichlich Eindrücke der Natur zu sammeln. Dann geht es über Wiesen und durch den Wald – ein Stückchen autofreien Asphalt und Pfade hinauf zu den Wasserfällen, wo sich nun einige Leute mehr herumtummeln. Erfrischung gab es dort noch reichlich, auch eine Getränkestation findet sich hier, die zum Verweilen einlud. Nach einigen Kilometern waren wir dann am Plattensee, wo wir im Plattenhof einkehrten. Auch die Pfade hinab nach St. Peter sind auf alle Fälle wanderswert mit schönen Ausblicken auf Feldberg und den Hochschwarzwald. Bei St. Peter gab es zum Abschluss der genussreichen Tour noch ein Eis in der Waffel, leider kam der Bus dann etwas zu früh.

Viele bekannte Gesichter sahen und trafen sich bei der 5. Freiburger Chornacht und zahlreiche Chöre gaben ihr Repertoire auf fünf Plätzen zum Besten. Swing, Soul oder Barocke Gesänge, wir erlebten eine vielfältige Präsentation von allem mit Chören aus Freiburg. Viele Leute waren überall dabei, nur schade war, dass die Verstärker hier wie da recht wenig Klangfülle auf den Plätzen mitbrachten, wir hätten gerne mehr gehört. (https://chorwaerts-freiburg.de/)

Die Eröffnung des Notstrom-Festivals beim e-Werk spielte die Freiburger Rockband Cosmic Mints auf dem Parkplatz. Große Bühne, prima Sound, viel Platz und einige Liegestühle ... nur wenig Publikum zu Beginn, doch mit der Zeit füllte sich der Platz, auch wenn es überschaubar blieb. Die Leute, die vor Ort waren, wurden aber bald mitgerissen von den Eigenkompositionen, die immer wieder an gute alte Rockstücke erinnerten, aber dennoch einen ganz eigenen Stil unüberhörbar machten. Die 6 Jungs mit ihrem sogenannten psychodelic fuzz und roll möchte ich mir auf alle Fälle gerne wieder anhören! (https://www.cosmicmints.com).

Auf einer richtig schönen Fahrradtour waren wir am ersten Sonntag im Juli unterwegs durchs Dreisamtal. Von der Johanneskirche zur Waldstraße Richtung Waldsee, nach Kappel und Neuhäuser weiter nach Dietenbach und Oberried. Kurz vor Oberried fuhren wir durch den Wald Richtung Giersberg, entschieden uns unterhalb des schönen Ausflugszieles jedoch, zum Waldcafé Faller weiter zu fahren. Durch Stegen und Burg ging es also nun zur nördlichen Route des Dreisamtals, vorbei an den Einfahrten ins Ibental und Wittental bis hinein die ersten Kilometer des Attentals, wo wir ein nettes Plätzchen auf ein Mittagessen beim Faller fanden. Nach einem gemütlichen, ausgedehnten Zusammensitzen fuhren wir anschließlich mit vollen Bäuchen zum Strandbad, nach Ebnet oder zurück in den Freiburger Westen. Es war zwar recht warm bei dem grandiosen Wetter, doch der Fahrtwind, der über den leichten Schweißfilm auf der Haut strich, kühlte uns auf angenehme Temperaturen ab. Wir waren leider nur ein kleines Grüppchen, aber hatten eine wirklich tolle Strecke unter den Rädern.

Am Sonntag, 26. Juni feierte St. Peter Patrozinium der Peter-und-Paul-Kirche und Dorffest, das wussten wir allerdings vorab nicht, als wir mit dem Bus zu einer Wanderung von St. Peter nach Kirchzarten dort ankamen. Wir schauten uns das Fest und die Stände an, wer wollte bekam noch ein Kuchen-Frühstück, dann liefen wir los auf einer bisher von Mitsport & Freizeit nicht gelaufenen Variante Richtung Oberibental und dann zwischen Ibental und Wagensteig hinab nach Buchenbach. Es war vorher nicht klar, wie ansprechend die Wege hinab sind und durften uns über die Pfade durch die Weiden und auf dem Kamm mit besten Aussichten auf den Schwarzwald in alle Richtungen freuen, absolut empfehlenswert. Und noch ein Vorteil hat die Strecke gegenüber dem direkteren, auch sehr schönen Weg über Lindenberg: Die Strecke geht über 13 Kilometer, da hat man etwas mehr davon. Die letzten 2,5 Kilometer waren nicht so attraktiv an der Straße entlang, da wären wir besser Richtung Himmelreich gelaufen ab Burg Wiesneck. Ansonsten ein richtig schöner kleiner Sonntagsausflug. Wir waren ein kleines Sechser-Grüppchen an dem schönen, sonnigen Tag.

Drei MitsportlerInnen waren am selben Sonntag auf einer Alpakawanderung, zu der Ralf eingeladen hatte.

Am Abend waren noch ein paar Leute auf dem dreitägigen Festival von lokalen Bands Freiburg stimmt ein, ich hatte das bisher nur am Rande erlebt und war erstaunt, was da alles geboten wird. www.freiburgstimmtein.de

Beim Montagstreff im Garten beim Freizeitbüro grillten wir mit dem kleinen Holzkohle-Tischgrill, es war auch so schon heiß genug und der Minigrill erfüllte seine Aufgabe. Dazu gab es Salate und spannende Gespräche, Hauptthema war diesmal gelingende Kommunikation.

Ach war das schön, dass der Mühlentag am Pfingstmontag wieder wie gewohnt stattfinden konnte. Wir fuhren zum Parkplatz an der Ölmühle, um gleich mal ein Stück Kuchen und einen Kaffee zu genießen, machten aber nicht lange Rast, sondern liefen bald los hinauf auf dem Mühlenweg Richtung Wehrlemühle. Eine schöne Route haben sich die Leute vor Ort da einfallen lassen, leider war an einer Stelle recht wenig beschildert und zwei Wanderer wiesen uns den falschen Weg, so dass wir den schönen Aufstieg hoch durch eine kleine bewaldete Schlucht zur Wehrlemühle nicht fanden. Aber auch so waren wir bald wieder auf schönen Pfaden unterwegs zur nächsten Mühle, wo uns ein weiteres größeres Mühlenfest mit allerlei Kulinarischem erwartete. Einige gönnten sich ein Mittagessen, andere blieben bei Kaffee und Kuchen, dann ging es wieder hinab. Das Fest bei Sägemühle und Kronenmühle sahen wir nur von außen und liefen weiter auf der Runde zur Ölmühle, um den Wandertag zu beschließen. Leider waren die Gastgeber dort ziemlich überfordert mit dem großen Andrang, der mittlerweise vor Ort war, da wurde es etwas anstrengend für alle, die ein paar Pommes wollten, aber was soll's, schön war's trotzdem und von sowas darf man sich die Freude an einem tollen Tag nicht verderben lassen.

An Pfingsten starteten wir in ein Wochenende in den Alpen, nachdem die Wetterlage recht positiv zum Wandern erschien und wir feste Unterkünfte hatten, so dass die nächtlichen Regenschauer uns nicht störten. Das Pfadiheim in Kandersteg ist gigantisch, sowohl Haus als auch Campingflächen können sehr vielen Pfadfindern Herberge bieten. Am Freitag war es dennoch recht ruhig, nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, schauten wir uns die Gegend an, trafen uns dann vor dem Hauptgebäude, warfen den Tischgrill an, aßen Salat und Gebratenes und erfreuten uns am Panorama. Anschließend tanzten vier von uns noch ein paar Runden Salsa. Am nächsten Morgen fuhren unsere zwei Damen mit der Bahn ab Kandersteg, die vier Männer gingen zu Fuß los. Eine Nachreisende kam leider nicht rechtzeitig mit dem Zug an und ging eine Runde auf eigene Faust. Nach ca. 1 1/2 Stunden Aufstieg trafen wir uns bei der Allmenalp, wo wir uns allerdings bereits wieder neu sortierten. Zwei Männer liefen ihre eigenen Wege, unsere zwei Paare wagten den Weg hinauf zum Allmendhubel. Da war noch gut was zu gehen, und zum Teil wurde der Weg auch recht schmal und abschüssig, so dass eine unserer Frauen lieber kurz vor dem Ziel lieber umdrehte. Zu dritt gingen wir dann noch hinauf, genossen die prächtige Aussicht von oben, machten ein Päuschen auf der Alm und gingen dann den gleichen Weg zurück. Zwei von uns liefen also die ganze Strecke rauf und runter, wir hatten dann ca. 1250 Höhenmeter in den Beinen und Knien, die am Ende alle noch gut funktionieren, sehr erfreulich für uns. Wir hatten noch ein schönes Abendessen bei den Küchen, nun mit recht vielen Pfadis drum herum, es ging sehr lebendig, aber trotzdem sehr zivilisiert zu, eine angenehme Gesellschaft, in der wir unterwegs waren. Und wir sind eingeladen, wiederzukommen, sie haben uns versichert, für ältere Semester offen zu sein, was man auch gemerkt hat.

Finale des DFB-Pokals mit dem SC Freiburg am 21. Mai 22!!! Wir feierten das Fußballfest im Garten beim Mitsport - Freizeitbüro, saßen auf der Wiese am großen Bildschirm, aßen vorab Salate mit Gegrilltem und sahen ein tolles Spiel der Freiburger Jungs mit Vorteil für den SC - aber bekanntlich unglücklichem Ausgang im Elfmeterschießen. Darum war die Party dann auch schnell vorbei, so ist er halt, der Fußball, die Leipzger haben sicherlich noch etwas länger gefeiert ...

Vom Zastlertal auf der Höhe des markanten Scheibenfelsen sind wir zu fünft am letzten Sonntag im Mai einen Bergweg hinauf zum Hinterwaldkopf gelaufen. 660 Höhenmeter ging es hinauf, ein schönes Stück Arbeit, was sich aber sehr gelohnt hat. Der Aufstieg von dieser Seite gefällt mir tatsächlich besser als von Kirchzeiten her, er ist felsiger, steiler, uriger und bietet eine enorme Abwechslung an Vegetation auf kurzer Strecke. Die ganze Tour hoch zum Hinterwaldkopf (1198 m ü.M.) und wieder hinab ging über nur 10 Kilometer, dabei liefen wir durch Laubwald, dichte Tannenwaldabschnitte und über einige Wiesen und Weiden und felsige Pfade. Auf Höhe der Höfener Hütte haben wir die erste Pause gemacht und genossen die Aussicht, und natürlich beim Hinterwaldkopf, bis uns der recht frische Wind zum Weiterlaufen motivierte. Den Abstieg liefen wir auf noch direkterem Wege, der ging auch schön in die Beine, wir waren dann recht flott wieder unten. Zum Abschluss gab es tolle Torten und noch eine gemütliche Runde im Kaffee Steimle in Oberried.

Samstagabend war neben einer kleinen Badmintonrunde auf einem Platz ein Dismissed-Konzert beim 100-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr in Merdingen. Auf der großen Wiese waren die vielen Tische und Bänke kaum besetzt, als wir beim Erdbeer- und Weinfest dort ankamen und die Erdbeerbowle genossen, doch die Leute trudelten nach und nach ein und zu Beginn des Konzerts waren viele viele Leute mit dabei. Dismissed spielt eine recht rockige Cover-Mischung, auch deswegen gefallen sie mir so gut, aber sie sind auch super Musiker mit flotter Performance. Wir waren nur zu dritt da, hatten Spaß, tanzten mit vielen anderen Leuten eine Reihe von Songs, als wir nach Hause fuhren, war das Konzert noch lange nicht vorbei, die dritte Runde ließen wir aus.

Mitte Mai war es diesmal, als wir 12 Leute im schönen großen Vogesenhaus bei Orbey waren. Das erste warme Wochenende hatten wir erwischt, wie wir dort erfuhren, konnten tatsächlich lange draußen sitzen vor allem am 1. Abend, drinnen heizten wir nur wenig ein. Wir kamen gemütlich an mit Kaffee und Kuchen, genossen die Sonne, bald auch die Ruhe, die Aussicht und hatten später ein üppiges Salatbuffet aufgebaut und grillten. Am nächsten Tag frühstückten wir lange und liefen dann unsere klassische Runde vom Haus weg zum Lac Blanc, den Felsenweg hinauf, einmal um den See und wieder zurück. Natürlich nahmen wir uns für alles viel Zeit. Dann hatten wir einen langen gemütlichen Abend, wobei das Wochenende doch viel zu schnell vorbei ging. Am dritten Tage machten wir uns in verschiedene Richtungen auf die Rückfahrt, zu fünft fuhren wir noch hoch auf die Route des Crêtes und liefen auf Höhe des Lac Vert auf dem Kamm bis zum Taubenklangfelsen und zurück.

Dieses Jahr waren auch wir am 1. Mai gemeinsam wandern, um einmal den einen oder anderen Maihock miterleben zu können. Dabei kam eine Drei-Hocks-Wanderung am Kahlenberg heraus. Gar nicht kahl ist die Gegend um den Kahlenberg zwischen Herbolzheim und Nordweil, schon gar nicht Anfang Mai. Die Geografie erinnert stark an den Tuniberg. Während allerdings die Hügel westlich von Freiburg stark rebendominiert sind, fand sich hier östlich von Herbolzheim eine sehr gemischte Vegetation. Hier wechseln Gedreidefelder mit zahlreichen Obstwiesen, kleinen Wäldern oder Sträuchern und Gärten. Und viele der Wege, die wir abseits der offziellen Wanderwege gelaufen waren, waren Wege über frisches sattgrünes Gras, traumhaft zu gehen. Typische Komoot-Wanderwege fanden wir, die von den Einheimischen öfters gegangen werden und daher in der Tourenplanung erscheinen. Den ersten Hock besuchten wir bei Tutschfelden, dort war offenbar das ganze Dorf beteiligt, die Freiwillige Feuerwehr brutzelte Pommes mit Currywurst, die Landfrauen zauberten eine geniale Kuchentheke, und andere Vereine waren vermutlich beteiligt, die allesamt parallel zum Hock im Bürgerhaus eine Ausstellung über die Geschichte des Ortes zeigten. Das nächste Fest folgte zu früh in Nordweil, hübsch gelegen unter blühenden Kastanienbäumen, da waren wir noch zu satt und ließen diesen Hock aus, hatten bei Wagenstadt einen zünftigen Abschluss mit weiteren Leckereien. Am Ende waren wir gut 15 Kilometer gelaufen, und auch wenn die Lokalitäten unter dem Jahr nicht geöffnet sind, möchte ich die Tour wärmstens empfehlen, vor allem als Frühlingswanderung. Badminton spielten wir dienstags und Samstag abends diesmal mit 12 Leuten, drei volle Doppel kamen zusammen, fast so viele saßen noch anschließend im Bistro des Sportparks zusammen.

Am Sonntag drauf waren wir am Brennersteig bei Oberkirch. Dort kommt man alle paar Kilometer bei Schnapsbrennern vorbei, die auch kleine Hüttchen oder Kästen als sogenannte Schnapsbrunnen gestaltet haben. Und die Oberkircher Gegend ist ja bekannt für ihre feinen Schnäpse. Aber vor allem ist es dort eine sehr schöne Gegend. Wir kamen an vielen noch blühenden Obstbäumen vorbei und liefen weiter oben durch den Wald, kamen immer wieder zu Lichtungen mit freien Blicken in die Regio und zum Geigerskopfturm, wo wir weit in die Regio schauen konnten. Beeindruckt waren wir auch von einem Schweinehof mitten im Wald, wo die Schweine viel Auslauf haben und derzeit ihre zahlreiche Jungen säugten. Zum Abschluss der Runde fuhren wir noch auf die andere Seite des Tals zur Einkehr bei der Burgschenke der Ruine Schauenburg. Tolle Blicke hatten wir dort auf Oberkirch und die Burg, saßen gemütlich draußen zu Kaffee, Kuchen etc. und ließen den Wandertag ausklingen.
Es ist und bleibt eines der jährlichen Events, einmal zur Kirschblütenzeit rund um das Eggener Tal zu wandern. Unglaublich viele Kirsch-, Mirabell- und Pflaumenbäume stehen hier, und durch die Kessellage von Niedereggenen bis Obereggenen und dem Wanderweg auf den Hügeln hat man ständig beste Blicke in die Landschaft. Das Kirschblütenfest am Stelli war abgesagt, der ursprünglich gewählte Sonntag passte gut, das Wetter spielte mit und es wurde etwas wärmer. Ein paar Tage nur fehlten bis zur Vollblüte. Wir starteten in Niedereggenen im Ort, liefen von dort gegen den Uhrzeigersinn hinauf Richtung Hagschutz und dann weiter zum Stelli. Am Waldrand entlang ging es nach Obereggenen, nach etwa 1 1/2 Stunden waren wir 12 Leute auf der anderen Seite des Tals. Diesmal wollte ich das Café "Am Paradies" am Feldberg (Müllheim) ausprobieren, das ich bis dahin noch gar nicht kannte. Es existiert allerdings auch erst 5 Jahre. Sehr ansprechend erlebten wir das Café, eine schöne Terrasse, stilvolle Inneneinrichtung und sehr sehr leckerer Kuchen erwartet dort die Gäste. Wir fanden gut Platz und hatten Glück, nach und nach kamen noch viele Leute. Nach ca. einer Stunde ging es dann weiter, vorbei beim Stand eines der heimischen Obstbauern, die sich von der Absage des Männerchors nicht beirren ließen. Vorbei am Steinernen Kreuz liefen wir gemütlich die Runde zu Ende und hatten, wie ich finde, einen genialen Wandertag.

Am Wochenende drauf war es plötzlich wieder sehr winterlich mit Temperaturen knapp über Null Grad und grau am Himmel, ein richtiges Grüppchen zum gemeinsam Wandern gehen hat sich dann nicht gefunden.

Badminton hat natürlich trotzdem stattgefunden.

Und beim Billard spielten wir an zwei Tischen zu acht, wir machen weiter mit Billard im Wechsel mit noch einmal Kegeln gehen im Mai und dann bei schönem Wetter Boule spielen im Seepark.

Legendär bezeichnete Norbert den neuen Mitsport - Startrekord in die Grillsaison. Beim Montagstreff im Garten des Freizeitbüros trafen wir uns zu siebt dieses Jahr bereits am 28. März, also drei Tage früher als beim Frühstart vor einigen Jahren. Es blieb den ganzen Abend mild, wobei wir gegen Ende hin unsere Jacken schon brauchen konnten und nach knapp zwei Stündchen schon den Abend ausklingen ließen. Ich denke wir hatten Spaß am Abend am Grill und dazu noch einige heiße Diskussionen.

Auf der Suche nach vielen blühenden Bäumen machten wir am Sonntag, 27. März eine Wanderung bei Ihringen. Obwohl die Kirschbäume erst am Beginn der Blüte waren, sahen wir einiges an Blütenpracht auf dem Weg hinauf zu den Weinbergen. Wir fanden wieder neue Stiegen durch die Lösplateaus und konnten nach und nach weiter ins Land schauen, wobei nach einigen Wochen ohne Regen die Fernsicht ziemlich eingetrübt war. Die Temperaturen waren noch angenehm in der wärmsten Region Deutschlands, und um wegzukommen von den asphaltierten Wirtschaftswegen suchten wir noch weitere Wege durch die Reben und fanden tatsächlich Pfade auf Gras hinauf zum Wald auf dem Kaiserstuhl. Wir gingen noch weiter hinauf in den Wald und entschieden uns dann auf dem Grat zwischen Lenzenberg und Neunlinden, Richtung Ihringen zurück zu laufen, da wir das Gasthaus am Lenzenberg sonst vielleicht verpasst hätten, einen Weg auf mittlerer Höhe konnte ich so spontan auf kleinem Display nicht erkennen. Leider war es mal wieder schwer, an solch einem schönen Tag einen Platz im Café zu ergattern, die Schlange vor uns lichtete sich zwar schnell, doch da einige nicht mit wollten auf die Terrasse zum Kuchen essen, entschieden wir uns, lieber weiter zu gehen auf ein Eis in Ihringen. Wir liefen noch einen faszinierenden Hohlweg hinab und kamen dann bald nach Ihringen. Dort gönnten wir uns einige Kugeln Eis, aßen die sehr gemütlich auf dem Kirchplatz und gingen dann zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt waren wir nur knapp 9 Kilometer - sehr gemütlich - gelaufen bei immerhin 300 Höhenmetern.

Beim Badminton fiel ich leider "wegen Rücken" aus, und da sich kein Ersatz mehr fand, spielten am Ende noch sieben Leute am Samstag abend auf zwei Plätzen.

Obwohl es morgens noch kalt war und an diesem Sonntag leicht regnete, konnten wir mit einem sehr warmen und sonnigen Tag rechnen, für die Fahrradtour ins Elztal hatten wir beste Bedingungen. Tatsächlich kamen trotz 6 Absagen noch 12 Leute mit auf die Tour nach Elzach. 8 waren mit eBikes unterwegs, 4 fuhren ohne Unterstützung. Vom Bürgerhaus Zähringen ging es zuerst leicht hinab nach Gundelfingen, dann durchs recht flache Land nach Waldkirch und anschließend zunehmend, aber nur leicht ansteigend bis Elzach. Hinter Waldkirch hatten wir etwas Mühe, den richtigen Weg zu finden, aber bald fanden wir wieder die alte Landstraße und die Wege an der Elz entlang und fuhren ohne größere Pausen bis Elzach, wo wir uns sogleich auf die Suche nach einem schönen Café machten. Beim altehrwürdigen Café Sattler konnten wir draußen sitzen, fanden alle miteinander Platz und bekamen ganz hervorragenden Kuchen serviert aus der üppigen Kuchentheke, absolut empfehlenswert, auch der Kaffee war super. Auf dem Rückweg fuhren wir eine andere Strecke an der Südseite des Tals, dort konnten wir es flott laufen lassen und genießen. Dann fuhren wir durch Denzlingen und zurück nach Freiburg, zum Teil den Hinweg zurück, zum Teil auf einer zackigen Acht. Die Daten der Tour: Reine Fahrzeit 3:21, Länge 58,8 km, Durchschnittsgeschwindigkeit 17,6 km/h, Höhenmeter 390 m.

Letzten Sonntag trafen wir uns beim Holbeinpferd, das in ukrainischen Landesfarben gestrichen ist, und liefen auf direktem Wege hoch zum Brombergsattel Richtung Kybfelsen. Das war ein satter Anstieg von etwa 550 Höhenmeter, den alle erstaunlich gut bewältigten. Wir verließen ein kleines Stück den offiziellen Wanderweg und fanden uns auf einem typischen komoot-Wanderweg wieder jenseits der ausgetretenen Pfade, diesmal sehr direkt und ziemlich steinig. Oben beim Kybfelsen angekommen machten wir eine ausgiebiges Päuschen und ließen den Blick schweifen, wobei es an diesem Sonntag recht diesig war, die Vogesen konnte man schon nicht mehr sehen. Trotzdem war es ein schönes Gefühl, von da oben auf die Stadt zu blicken. Dann liefen wir hinab nach St. Barbara, landeten dabei auf eine Mountainbike Strecke, die illegal angelegt ist und noch mal etwas spannender war als gedacht, doch die Gruppe ließ sich dadurch nicht beeindrucken. Irgendwann kamen wir wieder auf einen breiten Weg nach St. Barbara. Dort war es wie üblich an schönen Tagen ziemlich voll und wir hatten kaum Aussichten auf ein schönes Stück Kuchen, machten nur ein kleines Päuschen in der Pergola nebenan und gingen dann weiter am Waldsee vorbei und zurück zum Startpunkt. Am Ende waren wir knapp 14 km gelaufen - und für einige gab es noch einen schönen Muskelkater am nächsten Tag.

Von Kenzingen nach Bombach und zur Hecklinger Burg Lichteneck wanderten wir die Woche drauf, wieder auf einem Teilstück des Vierburgenwegs. Wieder war es sonnig ohne ein Wölkchen am Himmel, und wieder blies uns ein kalter Wind um die Ohren. Einige waren erstaunt, was für ein hübsches kleines Städchen Kenzingen ist. Der Weg nach Bombach ist nicht unbedingt ein Highlight, aber doch gut zum locker ein paar Kilometer auf den Füßen zu machen und sich fröhlich zu unterhalten, mit 15 Leuten hatten wir wieder viele GesprächspartnerInnen. Bei Bombach liefen wir einen unbeschilderten, durch Komoot vorgezeichneten Weg über die Wiesen zu den Reben und auf einen Kamm, auf dem wir prima Ausblicke Richtung Vogesen und ins Rheinland hatten. Es war nur etwas diesig an diesem Tag, die Vogesen waren kaum zu sehen. Die Burg Lichteneck konnten wir leider nicht besichtigen, sie ist nur zeitweise oder auf Bestellung geöffnet, doch fanden wir vor der Burg ein Plätzchen, wo wir gut vespern konnten. Dann liefen wir zurück nach Kenzingen, ein Stück an der alten Elz entlang und durch den Skulpturenpark. Im Zentrum besorgten sich einige noch ein leckeres Eis, dann ging es schon zurück zum Bahnhof. 13 Kilometer waren wir gewandert bei ca. 200 Höhenmetern.

In aller Regel spielen wir Badminton samstags und dienstags auf drei Plätzen, so war es auch diese Woche wieder und wir saßen wie üblich anschließend noch zusammen auf einen Salat oder was sonst so mundet.

Die Wanderung am 27. Februar ging von Kollmarsreute bei Emmendingen los. Wir liefen den urigen Jägerpfad zur Hochburg und zum Eichbergturm. Bei der Hochburg gingen wir durch die dunklen Aufstiege in der Burgmauer zur Burg und machten oben ein ausgiebiges Päuschen. Dann ging es weiter auf dem Vierburgenweg zum Eichbergturm, dem höchsten Aussichtsturm Südbadens, wirklich beachtlich, der lange Aufstieg und die Höhe. Dann gingen wir hinab nach Emmendingen auf dem Hohlweg bis zum Stadtpark, sahen dort einige Narren rumspringen wie auch bei der Bierbörse, der letzten Zuflucht coronageschädigter Narren. Einige Meter weiter kauften die meisten von uns ein leckeres Eis, das wir zum Abschluss in der Sonne sitzend genossen.

Am Montag, 21.2. spielten wir im Sportpark Freiburg Billard. Wir waren 9 SpielerInnen an drei Tischen und bemühten uns zwei Stunden lang, die Kugeln in die Löcher zu bugsieren. Anschließend saßen wir noch ein Stündchen zusammen im Bistro. Wir wollen das demnächst wiederholen.

Eine Münstertalwanderung auf dem Talweg von Spielweg bis Staufen war unsere Sonntagsaktion am 20. Februar. Bei der Gelegenheit hatte uns Ralf schon vorab eingeladen auf Kaffee und Kuchen in seiner neuen Wohnung. Tatsächlich war der Plan, konsequent auf dem Talweg zu bleiben, auch wenn die anderen Parallelwanderungen schöne Wege aufweisen. Aber auch der Talweg ist voller Reize. Wir fuhren mit dem Zug und dann mit dem Bus weiter bis Spielweg, wo wir diesmal zu elft die meiste Zeit am Flüsschen Neumagen entlang liefen. Obwohl die Straße recht nah ist, störte sie uns nicht, das einzige Rauschen hörten wir vom fließenden Wasser - und nur wenige Meter liefen wir parallel zur Straße, die meiste Zeit hörten wir den rauschenden Bach oder liefen am Waldrand entlang, ein wirklich ansprechender weg, leicht zu gehen und trotzdem mit viel Abwechslung auf den 12 km, 30m ging es dabei aufwärts und 300 bergab. Gegen Ende wurde der Weg breiter und weniger spannend, locker ließen wir es auslaufen. In Staufen angekommen durften wir uns im Café Decker alle ein Stückchen leckeren Kuchen aussuchen und gingen dann in Ralf Wohnung, ganz frisch bezugsfertig und noch nicht möbliert. Eine lustige und genussvolle Kaffeerunde hatten wir dann und Ralf hat sich tatsächlich eine schöne Wohnung ganz nahe dem Staufener Zentrum ausgesucht.

Badminton spielten wir diesmal zu acht auf zwei Plätzen.

Mitte Februar waren wir mal wieder am Kaiserstuhl unterwegs bei bestem Wetter, knallblauer Himmel wärmte uns bei Temperaturen noch knapp über dem Nullpunkt. Von Niederrottweil liefen wir los auf eine Runde um den Kaiserstuhler Mittelberg mitsamt dem Achkarrer Schlossberg. Zuerst hatte ich die Befürchtung, die Wanderung könnte etwas langweilig sein, da sie sich eher an den Ausläufern des Kaiserstuhl befindet, doch nicht nur der Achkarrer Schlossberg stellt ein Highlight dieser Wanderung dar, sondern auch die Wege durch die Kaiserstuhlwälder und über die Wiesenwege in den Weinbergen mitsamt den Stiegen an den Weinbergterrassen hatten ihre besonderen Reize. Eine tolle Tour über 10 km mit einigen abenteuerlichen Pfaden durch verwachsene Wälder und tollen Ausblicken auf die derzeit verschneiten Vogesen. Zum Abschluss des schönen Sonnentage holten wir im Café Barleon leckere Kuchen oder Torten und saßen draußen in der Sonne auf einer Mauer auf dem kleinen Platz und genossen die Leckereien zum Kaffee.

im Januar

Am Sonntag, 6. Februar haben wir tatsächlich den tollkühnen Plan umgesetzt, bei noch vorhandenen Schneeresten und teils vereisten Wegen durch die Ravennaschlucht zu wandern. Zu viert starteten wir ab Hofgut Sternen, während Sturm und Regen für den Tag angesagt waren, allerdings eher gegen Abend. Es war allerdings recht grau und feucht, genau das richtige Wetter für die Schlucht. Mit den Schneeresten und vereisten Wegen hatten wir gut zu tun, kamen aber bald nach oben, während der Bach bei dem Tauwetter ein beeindruckendes Schauspiel bot. Oben angekommen entschieden wir, die größere, aber leichtere Strecke zu gehen Richtung Piketfelsen - oder dann oberhalb Posthalde doch die steilere Abkürzung zu nehmen. Zweiteres taten wir dann auch und hatten zum Teil nochmals gut zu kämpfen mit den Bedingungen, so dass die gegangenen 5 Kilometer sich mindestens wie 10 angefühlt hatten. Das ging alles prima mit der tapferen und abenteuerlustigen kleinen Gruppe, sicherlich war das keine Tour für jeden Sonntag.

Am Samstag war wie immer in letzter Zeit gut was los beim Fun- und Badminton, 14 Leute waren mit von der Partie, das war doch wirklich sehr erfreulich.

Diesen Montag klappte es bei uns nicht zum Kegeln in der Goldgrube, und auch Sorin hat schwer zu knabbern mit den derzeitigen Ausfällen an seinen Bahnen, so dass er erstmal bis 1. April schließt. Ich wünsche ihm trotzdem eine gute Zeit und dass er zurück kommen möge, wir waren zwar selten, aber sehr gerne bei ihm zu Gast.

Am 30. Januar ging es weiter mit dem Wanderprogramm, diesmal stand die Hexental-Rundwanderung auf der Agenda. Diese Tour war für mich etwas besonderes, denn es war eine meiner ersten Mitsport-Wanderungen, die Jochen von der Straußenclique führte, damals war er noch bei uns dabei. Ich war sie noch ein oder zweimal gelaufen, doch nie im Uhrzeigersinn, sondern stets linksherum. Und ich war erstaunt, welchen Eindruck gerade der Start der Tour ab Au bei mir heute hinterließ, es ist einfach ein großer Unterschied, ob man solch einen urigen Pfad abwärts nach bereits 3 Stunden Wanderung läuft oder zum Start. Wir hatten tolle Ausblicke, zuweilen lohnte sich der Blick zurück und immer wieder Richtung Schönberg, auch wenn die Sonne nur manchmal durchscheinte, insbesondere passend zum Besuch der Saalenbergkapelle auf der Höhe von Sölden - was für ein Schicksal in diesem kleinen Gotteshaus eingemauert ist! Ein paar Kilometer weiter liefen wir durch das schöne Örtchen Bollschweil und direkt auf Kaffee und Kuchen ins Bolando, schön wars dort und gut geschmeckt hats auch, dort könnte sich auch eine Einkehr zum Essen lohnen. Auf der anderen Seite liefen wir am Rande des Schönbergs zurück Richtung Au, diesmal also nicht auf dem Panoramaweg, mit vielen weiteren Gesprächsthemen liefen wir die Runde bis zurück auf Los.

12 Leute waren angemeldet für Fun- und Badminton am 15. Januar im Sportpark Freiburg und alle waren wieder da. So spielten wir eine Stunde gemischte Doppel auf drei Plätzen und saßen anschließend noch in großer Runde im Bistro zusammen.

Zu unserem ersten Kabarettistischen Abend beim Freizeitbüro trafen wir uns am Montag, 24. Januar ab 19 Uhr und tauschten uns aus über unsere Lieblingskabarettisten und schauen miteinander einige Videos der Stars der Bühnen. Leider waren wir an dem Abend nur zu dritt, Corona lässt grüßen, war aber nicht anwesend - und wir hatten viel Spaß. Am Längsten sind wir bei Thomas Reiss hängen geblieben, der vor gut einem Jahr im Lockdown alleine im Vorderhaus auftrat und live übertrug, die Stunde ist auf youtube zu sehen, ihn fanden wir auf alle Fälle sehr gelungen. Und wir wollen wieder solch einen Abend machen, vielleicht dann mit ein paar Leuten mehr.

Beim Badminton am Dienstag trafen sich in erster Linie die Abonnenten der Dienstagsrunde, doch da immer wieder Leute nicht kommen können, haben auch Nichtabonnenten gute Chancen, von der Warteliste in die SpielerInnenliste aufgenommen zu werden.

Diesmal waren wir zu siebt zum Montagabend im Kegelcenter und spielten zwei Stunden lang unsere beliebtesten Kegelspiele, aßen Sorins Abendessen, unterhielten uns und hatten einen schönen Abend.

Am Sonntag, 09. Januar stand die Wanderung vom Wildtal zum Rosskopf nach Freiburg auf dem Programm. Wir drehten die Richtung der Tour allerdings um, denn von Zähringen aus gibt es einen sehr direkten Weg hinauf zum Rosskopf, ein kleiner, wilder Pfad, der vermutlich mehr von Mountainbikern als von Wanderern genutzt wird, allerdings nicht in dieser Jahreszeit. Der Anstieg war nicht ganz leicht, und der eine oder die andere musste schon etwas kämpfen mit den Höhenmetern. Oben angekommen waren wir an der Schnee- und auch Nebelgrenze, es war windig und ziemlich kalt, aber die Ausblicke vom Turm faszinierend. Wir beobachteten, wie der Nebel sich verzog und wir teils einen blauen Himmel über Freiburg erhaschen konnten. Nicht leicht, sich loszueisen, wollten aber auch die unten Wartenden nicht länger frieren lassen. Der Abstieg lief dann problemlos, wir liefen Richtung Wildtal und dann den Reutebach entlang zurück zum Startpunkt auf etwas verkürzter Route.

Am Sonntag, 2. Januar liefen wir die Neujahrswanderung im Dreisamtal. Wir fuhren mit dem Zug nach Himmelreich. Von dort liefen wir Richtung Nordrand des breiten Tals, hatten hier sehr unterschiedliche Wege, von kleinem Pfad am Wasser entlang bis Asphalt war alles dabei, tatsächlich läuft man hier recht viel auf dem Dreisamradweg, weshalb die Tour ab Frühjahr nicht mehr zu empfehlen ist. So aber hatten wir reichlich Eindrücke vom Dreisamtal, bis wir in Littenweiler bei der Endhaltestelle der StraBa noch zum Kuchenessen zusammen saßen.

Das neue Jahr begannen wir nach unserem Silvester-Abend-Essen in stark verkleinerter Runde mit einem Spaziergang durch den Freiburger Seepark. Erstaunt waren wir schon, dass doch, trotz starken Böllereinschränkungen, so viel geknallt wurde, und wir hätten auch darauf verzichten können, doch die überschaubare Anzahl von Raketen war dann auch ganz lustig. Nach der Runde saßen wir noch eine Weile fröhlich zusammen und ließen die Neujahrsnacht dann ausklingen.


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